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Dezember 2007
Alle Jahre wieder ist Weihnachten,
das Fest, welches schon lange vor dem Heiligen Abend seine Besinnlichkeit ausstrahlt, allerdings auch manchmal eine recht stressige Zeit bedeutet. Deshalb präsentiert der Wissenspool-Westkueste in diesem Monat des Heiligen Abends als „Initiative des Monats“ den lebenden Adventskalender der Kirchengemeinde Tellingstedt, der die Vorbereitungsunruhen für einige Minuten vergessen machen soll.
An jedem Abend zwischen dem 2. und 22. Dezember um 18:30 Uhr öffnet sich in Tellingstedt irgendwo ein Fenster. Dann werden Sie ein paar Geschichten oder Weihnachtslieder bei Tee oder Glühwein hören können. Alle Nachbarn, Freunde und Bekannte sind herzlich eingeladen daran teilzunehmen. Nach ca. 20 Minuten geht jeder der Teilnehmer wieder seine eigenen Wege, allerdings bereichert um wertvolle Begegnungen und ein paar nette Augenblicke mit anderen Gemeindemitgliedern. Dies ist einmal eine schöne Gelegenheit, dem ansonsten manchmal stressigen vorweihnachtlichen Alltag zu entfliehen.
Der Start findet am 2. Dezember 2007
an der St.Martins-Kirche in Tellingstedt statt. Seinen Abschluss findet der lebende Adventskalender am 26. Dezember, dem zweiten Weihnachtstag um 10:00 Uhr ebenfalls in der St.Martins-Kirche in Tellingstedt mit allen Helfern, Teilnehmern und allem, was Freude bereitet.
Wie läuft der lebende Adventskalender ab?
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Wie in den Vorjahren wird es eine Kiste mit 60 Bechern und 6 Thermoskannen geben, die von Gastgeber zu Gastgeber weitergereicht wird. (Wer Adventskalender hatte, der bringt die Kiste zum nächsten Gastgeber. Notfalls sprechen Sie sich bitte miteinander ab. Dieses Verfahren hat sich in den letzten Jahren bewährt.)
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Es wird auch wieder Liederzettel geben. Diese werden ebenfalls mit der Kiste weitergereicht. Sammeln Sie sie also bei jedem Adventskalendertermin zum Ende hin wieder ein.
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Der Adventskalender wird um 18.30 Uhr mit einer Glocke eröffnet. Diese befindet sich auch in der Kiste. So lenken Sie die Aufmerksamkeit der Gäste auf sich.
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Am 2. Weihnachtstag wird es in der St. Martins-Kirche wieder einen „Adventskalender-gottesdienst“ geben. In diesem Gottesdienst wollen wir den diesjährigen Adventskalender noch einmal Revue passieren lassen und das, was wir als besonders schön empfunden haben, können wir noch einmal hören und singen. Es wäre schön, wenn möglichst viele der GastgeberInnen und Darbietenden dafür Zeit hätten und ihre Kostbarkeiten am 2. Weihnachtstag in der St. Martins-Kirche noch einmal zur Freude der Gemeinde präsentieren könnten. Die Planung dieses Gottesdienstes liegt bei mir und ich bin auf entsprechende Vorschläge und Hinweise aus Ihren Reihen angewiesen.
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Es wäre schön, wenn Sie durch eine besondere Gestaltung eines Fensters auf Ihren Adventskalender aufmerksam machen könnten. Dieses Fenster können Sie nach Phantasie schmücken, mit dem, was Ihnen und anderen – vielleicht ja auch Kindern aus der Nachbarschaft – dazu einfällt. In dieses Fenster gehört auch der Stern aus Tonkarton, auf dem das Datum steht, wann bei Ihnen der Adventskalender sein wird. Der Stern soll Passanten neugierig machen. Er wird Ihnen in den nächsten Tagen vorbeigebracht werden.
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Für „Ihren“ Tag können Sie zu 18.30 Uhr Nachbarn und Freunde einladen. Alle, die sonst vom Adventskalender wissen und teilnehmen wollen, kommen dazu. Wir sorgen über den Kanzelkurier und die Dithmarscher Landeszeitung für die Veröffentlichung der Adressen.
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Wir verbringen dann ca. 20 Minuten miteinander vor dem Fenster. Bei Regen findet sich vielleicht ein Unterstand. Bitte keine Einladung ins Wohnzimmer! Unser Adventskalender ist nur eine kleine Vorfreude, keine abendfüllende Party.
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Der Lebende Adventskalender besteht aus einem kleinen Programm, das Sie – vielleicht zusammen mit anderen aus dem Haus, oder z.B. auch mit Nachbarskindern – gestalten. Das kann ein Weihnachtslied mit Blockflötenbegleitung sein, ein Kindergedicht, eine besinnliche Geschichte zur Weihnachtszeit, die vorgelesen wird. Dann können wir zusammen auch ein paar Lieder singen. Schön wäre es, wenn jemand auf einem Instrument etwas begleiten könnte. Aber es geht auch ohne. Sangeskundige sind immer dabei. Scheuen Sie sich nicht, die Anwesenden gegebenenfalls zu fragen: „Kann jemand dieses schöne Lied anstimmen?“ Falls Sie bei der Gestaltung des Programmes nicht so recht weiter wissen, sprechen Sie ruhig uns PastorInnen oder Mitglieder des Gemeindeleben-Ausschusses an. Wir helfen gerne.
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Dann können Sie den Anwesenden noch einen Tee oder heißen Kakao anbieten. Das tut draußen gut. Wenn Sie auch etwas zum Knabbern anbieten möchten, bitten wir darum, kein Abendbrot zu servieren, sondern nur eine Kleinigkeit. Ihr Geschenk an die Menschen, die zu Ihnen kommen, machen Sie vor allem mit Ihrem kleinen Programm.
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Es ist sinnvoll, mit dem Anbieten von Getränken zu warten, bis das Programm zu Ende ist. So manch kleiner Erstklässler kommt mit seinem Gedicht sonst schwer durch.
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Für Ihren Gastgebertag bekommen Sie auch noch einen größeren, beleuchteten Stern, den Sie z.B. auf das Fensterbrett stellen können. Er braucht eine Steckdose. Er beleuchtet dann Ihr Fenster ganz besonders mit und wandert als Symbol von Gastgeber zu Gastgeber.