Mai 2008

Im Mai 2008 stellen wir ...

... die Idee eines Hamburgers vor, die Insel Helgoland zu vergrößern.

Spektakulärer Plan

Hamburg (RPO). Ein Unternehmer hat spektakuläre Pläne für die Insel Helgoland: Der Hamburger Investor Arne Weber will die Nordseeinsel Helgoland durch eine millionenteure Sandaufschüttung vergrößern. Auf dem neu gewonnen Sand sollen Hotels entstehen.

Die Sandaufschüttung soll die getrennten Teile der Insel verbinden. Dies wäre eine Wiedervereinigung nach fast 300 Jahren, als der Übergang durch eine Sturmflut unterbrochen wurde. Weber plant, aus der Hauptinsel und der vorgelagerten Badedüne eine zusammenhängende Fläche zu machen.

Ein Sprecher von Webers Firma HC Hagemann bestätigte am Donnerstag entsprechende Medienberichte. Helgoland sei ein "Juwel in der Nordsee". Eine Studie belege die Machbarkeit der Pläne.

Die Kosten der Landgewinnung würden auf etwa 80 Millionen Euro geschätzt. Die reine Landaufschüttung würde zwei Jahre dauern. Damit soll sich die Fläche der Insel fast verdoppeln. Weber hofft, damit mehr Touristen auf den "roten Felsen" locken zu können. Helgoland kämpft seit längerer Zeit mit rückläufigen Besucherzahlen.

Bürgermeister nicht abgeneigt

"Das ist eine Vision. Wir haben mal vor einiger Zeit überlegt, wie wir Land gewinnen können", sagte der Helgoländer Bürgermeister Frank Botter am Donnerstag der AP: "Man sollte auf jeden Fall darüber nachdenken." Er werde Gespräche führen.

Durch das neu gewonnene Land könnte den Plänen des Unternehmers zufolge die Landebahn des Inselflughafens verlängert werden, so dass größere Flugzeuge landen könnten. Zur Vision Webers gehören auch ein neuer Strand an der Ostseite Helgolands sowie Liegeplätze für Kreuzfahrtschiffe. Weber hat auf Helgoland bereits zahlreiche Projekte umgesetzt. Seine Firma ist seit Jahrzehnten auf der Insel tätig.

Den ausführlichen Bericht finden Sie hier